Die wichtigsten Anlageformen
Beteiligungs- oder Forderungspapiere
Hier unterscheidet man in 2 Kategorien. Zum einen Wertpapiere, mit denen sie eine Beteiligung am Unternehmen eingehen, und damit auch das Risiko beim Bankrott der Firma alles Geld zu verlieren. Sie haften mit ihrer gesamten Investitionssumme für die Firma, an welcher sie beteiligt sind.
Die wesentlich risikolosere Art sind Forderungspapiere. Hier haben sie das Recht auf eine bestimmte Summe oder Zinsen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt zu bezahlen sind. Dazu zählen zB: Pfand- und Kommunalbriefe und Anleihen.
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Aktien
Als Aktionär haben sie Anteilsrechte an einer Aktiengesellschaft und sind am Vermögen und Ertrag dieses Unternehmens beteiligt. Ein Gewinn wir in Form einer Dividende ausbezahlt, und bei einer Auflösung der Gesellschaft stehen ihnen Vermögensanteile zu.
Auf einer Hauptversammlung stehen ihnen auch ein Stimmrecht zu, welches aber von der Höhe des Aktienpaketes abhängt. Die Höhe der Dividende hängt davon ab, ob sie Inhaber von Stammaktien oder Vorzugsaktien sind.
Aktien eignen sich in jedem Fall für eine längerfrstige Geldanlage.
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Investmentfonds
Wenn sie keine Lust haben, täglich Börsekurse und Berichte zu lesen, außerdem eher vorsichtig investieren wollen, müssen sie sich trotzdem nicht mit den schmalen Sparbuchzinsen begnügen.
Dann haben sie die Möglichkeit, in Investmentfonds zu investieren. Hinter diesen stehen Investmentgesellschaften, welche Gelder von Investoren möglichst renditeträchtig in Wertpapieren, Unternehmensbeteiligungen oder Grundstücken anlegen. Manchmal auch etwas risikoreicher in Futures und Optionen.
Hier können auch private Anleger mit geringerem Budget an gutgemischten Depot beteiligt werden. Das Risiko ist dementsprechend klein, und als Anteilsschein erhält man dabei ein Investmentzertifikat. Diese werden nicht an der Börse gehandelt, sondern nur über die Bank direkt bei den Fonds gekauft werden.
Diese Investmentfonds werden auch in Tageszeitungen gut dokumentiert, und man hat immer genauen Überblick über den Ausgabe- und Rücknahmepreis. Der Ausgabepreis liegt ca. 3 bis 5 % über dem Rücknahmepreis, wobei mit der Differenz die Verwaltungskosten finanziert werden. Also immer darauf achten, dass man solange beteiligt ist, dass eine Wertsteigerung den Aufschlag wettgemacht hat.
Zu beachten ist dabei auch, ob man in offene oder geschlossene Fonds investiert. Bei geschlossenen Fonds kann man, nachdem der Fonds geschlossen ist, seine Anteile nicht mehr an die Investmentgesellschaft zurückgeben. Man muß von sich aus einen Käufer finden, und natürlich mit diesem auch den Preis aushandeln.
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Optionen und Futures
Diese Anlageart ist nur etwas für risikofreudige und vor allem fortgeschrittene Investoren. Futures und Optionen werden an der Terminbörse gehandelt und erzielen spektakuläre Kursausschläge.
Inhaber von Futures verpflichten sich, einen bestimmten Handelsgegenstand am Ende der Laufzeit zu einem fixen Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Dies ist auch der Unterschied zu Optionen.
Bei Optionen hat ein Käufer nur das Recht, jedoch nicht die Pflicht bestimmte Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt und fixem Preis zu Kaufen oder zu verkaufen. Dieses Recht kostet etwas. Das heisst, der Optionskäufer muß dem Optionsverkäufer einen bestimmten Betrag bezahlen, und diesen nennt man Optionspreis.
Eine weitere Möglichkeit wäre eine Tagesgeldanlage für einen nicht festgelegten Zeitraum.
Optionsscheine (Warrants)
Optionsscheine gelten als stark schwankende Risikopapiere, und werden getrennt oder gemeinsam mit der Optionsanleihe gehandelt. Bei steigendem Aktienkus sind hier hohe Renditen möglich, fällt jedoch der Kurs unter den Preis der Optionsscheine, sinkt dessen Wert auf Null.
Auf Nummer sicher gehen mit Anleihen
Anleihen werden wie Aktien an der Börse gehandelt, jedoch sind die Kursschwankungen bei Anleihen viel geringer als bei Aktien, und daher sehr gut als Geldanlage geeignet.
Anleihen sind meist festverzinsliche Schuldverschreibungen, welche Renten genannt werden und eher selten zur Spekulation auf Kursgewinne verkauft werden.
Dabei werden jährliche Zinsen ausbezahlt, und der Zeitpunkt der Rückzahlung ist stets fixiert. Das Risiko der Käufer ist auf Grund der guten Bonität der Schuldner meist sehr gering.
Arten von Anleihen:
Pfandbriefe, Staatsanleihen, Kommunalbriefe, Bank- und Sparkassenobligatoren, Kassenobligatoren
Wandelanleihen, Zero Bonds, Auslandsanleihen
