Was tun mit den Aktien
Wann und wie lange sollte man Aktien behalten? Soll man gewissen Aktien noch behalten, und doch besser auf den Markt werfen? Entspricht der Kurswert dem Anteilswert, ist die Aktie momentan zu billig, zu teuer, oder doch gerade passend?
Das und viele andere Dinge beschäftigen einen Aktionär die ganze Zeit.
Für die Beurteilung des echten Unternehmenswertes haben sich 2 Verfahren durchgesetzt. Das Substanzwertverfahren und das Ertragswertverfahren.
Beim Substanzwertverfahren wird der Wertansatz hauptsächlich aus der Untersuchung der Unternehmensbilanz errechnet. Die Aktiva eines Unternehmens werden anhand von Marktwert, Liquidationswert oder Wiederbeschaffungswert bewertet, und die Wertsumme der Aktiva werden dabei um Rückstellungen und Verbindlichkeiten vermindert.
Grundsätzlich versteht man unter Substanzwertverfahren die Ermittlung des Wertes eines Unternehmens anhand des Substanzwertes.
Beim Ertragswertverfahren wird der Gewinn durch die Anzahl der Aktien geteilt, dann der aktuelle Börsekurs durch diesen Gewinn pro Aktie dividiert. Das Ergebnis ist das KursGewinnVerhältnis, kurz KGV geannt und zeigt an, wie oft der Reingewinn pro Aktie enthalten ist.
Eine Aktie mit niedrigem KGV wird als billig bezeichnet, da die Relation auf einen niedrigem Kurs bei einem bestimmten Gewinn verweist oder einem hohen Gewinn bei niedrigem Kurs…und umgekehrt.
Hier nun einige Grundregeln.
Steigende Zinsen bremsen Aktiengeschäfte! Warum? Weil dadurch die Firmenerträge sinken, jedoch gleichzeitig Rentenpapiere und Geldmarkt erfolgreicher werden und die Investoren umsteigen.
Beim Kauf oder Verkauf von Industrieaktien soll beachtet werden, ob es sich dabei um eine Wachstumsbranche handelt, da deren Umsatzzuwächse bei weitem höher liegen als das Wachstum der Gesamtwirtschaft.
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Immer auf der Hut sein, Aufmerksamkeit, Information und Kenntnis sind für Aktionäre die wichtigsten Spielregeln!
